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Pfadfinder im Djungel des Marktes
Interview mit Dr. Kampffmeyer zum Thema „Beratung für Dokumenten-Management-Lösungen
Von Petra Kursawe, DoQ

Berater tummeln sich viele im Umfeld von Dokumenten-Technologien. Das Umfeld ist komplex, neue Systeme müssen in vorhandene Umgebungen integriert werden, die Organisation muß an neue Abläufe herangeführt werden, die Mitarbeiter auf neue Arbeitsweisen eingestellt und die Probleme eine langfristigen, plattformunabhängigen Informationsverfügbarkeit gelöst werden. Den Markt versuchen viele zu besetzen: Einzelkämpfer, die Systemintergatoren selbst, die großen Beratungsunternehmen und eine Reihe spezialisierter Consulting-Firmen. Zu letzteren gehört auch PROJECT CONSULT.
Die Hamburger Unternehmensberatung ist seit 1992 im DMS-Markt tätig.
PROJECT CONSULT hat sich ausschließlich auf das Umfeld von Dokumenten-Technologien spezialisiert, oder wie die Hamburger Consultants selbst definieren, auf DRT Document Related Technologies. Hinter diesem Begriff verbergen sich zahlreiche Technologien wie Knowledge Management, automatische Klassifikation, eBusiness, Archivierung, Workflow, Groupware, Content Management, elektronische Signatur und andere. Der Rahmen ist hierdurch wesentlich weiter gesteckt und umfaßt alle Arten von Anwendungen, die mit unstrukturierten Informationen, Dokumenten, arbeiten. PROJECT CONSULT legt jedoch nicht den Fokus auf die Technologie, sondern auf deren Integration in die sie einsetzenden Unternehmen. Strategische, organisatorische und menschliche Komponenten spielen dabei eine wesentlich größere Rolle. Hier gilt der Grundsatz Strategie vor Organisation, Organisation vor Technik.
PROJECT CONSULT kann dabei auf Erfahrungen aus zahlreichen Projekten zurückgreifen, ohne das „Rad“ in jedem Projekt „neu erfinden“ zu müssen. Das Beratungsunternehmen sieht sich dabei in einer Mittlerrolle. Mittler zwischen den unterschiedlichen Abteilungen und persönlichen Interessen beim Anwender ebenso wie die Moderation komplexer Generalunternehmer-, Subunternehmer- und Anwender-Konstrukte in den Projekten. Die Berater sind nach eigener Aussage damit einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für das Gelingen von DMS-Projekten.
PROJECT CONSULT geht diese Aufgaben mit einem hohen Qualitätsanspruch an, der sich in den Unternehmensgrundsätzen auf Basis von TQM Total Quality Management niederschlägt. Ob als Coach oder als Mitglied in einem „gemischten Team“ (eine wesentliche Komponente der PROJECT CONSULT Beratungsphilosophie), die Berater agieren ausschließlich im Interesse des Anwenders. Aus diesem Grund betreibt die PROJECT CONSULT Unternehmensberatung auch keine Systemintegration, verkauft keine Hard- oder Software und berät auch keine Anbieter. Nach Aussage des Geschäftsführers, Dr. Ulrich Kampffmeyer, geht die produktunabhängige und anbieterneutrale Beratung vor. Das Beratergeschäft für Anbieter wurde daher in eine eigenständige und unabhängige internationale Beratungsfirma in London ausgelagert. Auch in anderer Weise unterscheidet sich PROJECT CONSULT vom Wettbewerb – ein Großteil des Managements sowohl der Unternehmensberatung GmbH als auch der PROJECT CONSULT International Limited sind Frauen. Eine Führungssituation, wie sie bei Management- und Technologie-Beratungsunternehmen eher ungewöhnlich ist.
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Interview mit Dr. Kampffmeyer zum Thema „Beratung für Dokumenten-Management-Lösungen
(DoQ: Petra Kursawe, DoQ; Kff: Dr. Ulrich Kampffmeyer)
DOQ:
Herr Dr. Kampffmeyer, der Markt für DMS-Lösungen verändert sich auf der Anbieterseite in starkem Maße. Welche Auswirkungen hat dies auf das Beratungsgeschäft ?
Kff:
Den Wandel kann man unter zwei Gesichtspunkten sehen. Einmal seitens der Beratungsanbieter, andererseits aber auch aus Sicht der potentiellen Beratungskunden. Auf Anbieterseite wird das Angebot immer vielfältiger. Die großen klassischen Unternehmensberatungen haben inzwischen spezialisierte Bereiche aufgebaut, die Systemintegratoren und Produktanbieter versuchen selbst diesen Teil des Dienstleistungsgeschäftes mit zu bedienen und zahlreiche kleinere Beratungen und Einzelkämpfer tummeln sich ebenfalls im Markt.
DOQ:
Heißt dies für die interessierten Unternehmen, man muß ebenfalls bei der Beraterauswahl und nicht nur bei der Produktauswahl Aufwand treiben ?
Kff:
Das ist im Prinzip richtig, nur die Aufwände hierfür sind wesentlich geringer. Der Anwender muß zunächst für sich klären, ob er einen neutralen Berater auswählen oder auf das Angebot von Consulting-Abteilungen der Anbieter oder Systemintegratoren zurückgreifen will.
DOQ:
Wo liegen denn die Vorteile für eine neutrale Beratung ?
Kff:
Eine produktunabhängige Beratung stellt sicher, daß die fachlichen Anforderungen im Vordergrund stehen und sich nicht an den Eigenschaften und Restriktionen einer Software orientieren. Die organisatorische Einführung unter Berücksichtigung des Unternehmenszieles, Geschäftszweckes und der Human Ressources bestimmt Umfang und Einsatzgebiet der Lösung. Berater, die auch gleichzeitig Realisierer sind, hängen häufig zu sehr an den eigenen Produkten. Bewußt oder unbewußt wird die Beratung dann so gesteuert, daß man nach dem Consulting auch den lukrativen Realisierungs-Job erhält.
DOQ:
Dokumenten-Management ist bereits seit Jahren ein Thema im Markt, greifen denn die Anwender immer noch auf externe Beratung zurück ?
Kff:
Die Thematik ist eher komplexer denn einfacher geworden. Nicht nur die Vielfalt der Produkte und Marketingaussagen, sondern die steigenden Integrationsanforderungen machen Beratung auf unterschiedlichen Ebenen immer wichtiger.
DOQ:
Leisten denn sich die Unternehmen diesen Zusatzaufwand ?
Kff:
Zum einen ist Beratung kein Zusatzaufwand. Die Beratung ersetzt auch Lücken im KnowHow und den verfügbaren Personalressourcen beim Anwender. Bisher war die Beteiligung von Beratern aber eher auf Großunternehmen mit langlaufenden Projekten beschränkt. Inzwischen haben auch mittelständische Unternehmen erkannt, daß es wertvoll ist, sich externes KnowHow einzukaufen. Sei es nur in Gestalt mehrerer Workshops oder Reviewsitzungen in wichtigen Phasen wie Zieldefinition, Formulierung der fachlichen Anforderungen, Produktauswahl, Vertragsgestaltung, Personalbemessung, Betriebskonzept oder Abnahme.
DOQ:
Welche Vorteile hat der Anwender durch die Wahl einer spezialisierten Unternehmensberatung wie Ihr Unternehmen ?
Kff:
Die Berater schöpfen aus einem großen Pool von Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten. Im Unterschied zum Einzelkämpfer haben Sie Raum für ständige Weiterbildung, arbeiten in mehreren Projekten mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen mit und machen den Anwender nicht von einem einzelnen Kopf oder einer einzelnen Meinung abhängig. Im Unterschied zu großen, allgemeinen Beratungen ist die Spezialisierung weitgehender, so daß auch Detailprobleme adäquat gelöst werden können – ohne daß das Rad neu erfunden werden muß. Besonders wenn unterschiedliche Spezialisierungen im Team oder im Rahmen eines Coachings nach Bedarf zusammengeführt werden können, ist dies von besonderem Nutzen für den Anwender. Darüberhinaus müssen die Berater ausgesprochene Moderations- und Projektmanagementeigenschaften besitzen, oder zumindest auf diese im Kollegenkreis für besondere Aufgabenstellungen zurückgreifen können. Angesichts der ständigen Ausweitung der DV- und Telekommunikationsbereiche ist eine solche Spezialisierung auf die fachliche, technische und organisatorische Lösung von Problemen mit der Handhabung von Dokumenten im weitesten Sinne Grundlage für eine qualifizierte Beratung.
DOQ:
Vielen Dank, Herr Dr. Kampffmeyer.

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Seitentitel: Interview_DoQ1_2001, Zitierung: http://www.PROJECT-CONSULT.com/home.asp?SR=299
Zuletzt aktualisiert am: 4.12.2001
CopyRight © 1992-2012 PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH
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